Denim im Gefrierfach

Sie sitzt wie eine zweite Haut und scheint für Ihren Körper wie maßgeschneidert: Die Lieblingsjeans ist einfach unersetzbar. Bestimmt hatten einige von Ihnen bereits negative Erfahrung mit dem Waschvorgang Ihrer Waschmaschine. Ob nun eine unattraktive Bleiche, eine geschrumpfte Jeans oder ein veränderter Farbverlauf entstanden ist, es bleibt ein Ärgernis. Leider nehmen die wenigsten Waschmaschinen Rücksicht auf die schonende Behandlung Ihrer Lieblingshose, und auch wenn Jeans äußerst robust sind, hat so mancher Trockner die Passform schon komplett zerstört. Deshalb ein Geheimtipp: Packen Sie Ihre Jeans zwischendurch einmal ins Gefrierfach statt sie zu waschen!
Durch das tagtägliche Tragen der Jeans gelangen Hautschuppen und in weiterer Folge Mikroben in das Jeans Gewebe. Ein normaler Waschgang schafft es nicht mit 40 Grad den Mikroorganismen den Garaus zu machen. Als Alternative bietet sich das Gefrierfach im eigenen Kühlschrank an, wenn man den 60 Grad Waschgang vermeiden möchte. Bis zu 25 Grad Minus erschweren den Bakterien das Dasein. Die Vermehrung der Mikroben wird dadurch stillgelegt und auch Gerüche haben keine Gelegenheit sich zu verbreiten, Dank der Gefriermethode. Ein weiterer Pluspunkt: Sie sparen zusätzliche Energie, denn der Kühlschrank ist ohnehin stets in Betrieb.

Im Gefrierfach des Kühlschranks bleibt die Jeans schön in Form und taufrisch. Bakterien, die die Waschtemperatur von 30 bis 40 Grad, als wohlig warm empfinden werden bei den Minusgraden auf alle Fälle in einen Kälteschlaf befördert. 24 bis 48 Stunden im Eisfach reichen aus, dann sind die Jeans wieder angenehm frisch. Falls sich jedoch Keime in der Jeans eingelebt haben, ist ein Waschgang bei 60 immer noch die beste Wahl!

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By |2018-07-29T09:01:31+00:00Juli 29th, 2018|Nachhaltigkeit, News & Announcements, Pflege, Tipp for friends|0 Comments